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By Silke Müller Hermann

ISBN-10: 3531183796

ISBN-13: 9783531183794

ISBN-10: 3531941550

ISBN-13: 9783531941554

Silke Müller-Hermann geht der Frage nach, über welche Motivlagen Personen verfügen, die sich für einen Beruf der Sozialen Arbeit entscheiden. Hintergrund des Erkenntnisinteresses ist die professionstheoretisch begründete Einschätzung, dass es sich bei der Sozialen Arbeit um eine höchst anspruchsvolle Tätigkeit handelt, die zugleich weder mit einem herausragenden Berufsprestige, noch mit einer hohen monetären Entlohnung verbunden ist. Die Autorin zeigt anhand von Fallrekonstruktionen auf der foundation vielfältigen Datenmaterials, welche bewussten und unbewussten Erwartungen, Hoffnungen und Ansprüche mit der beruflichen Tätigkeit verbunden werden und inwiefern diese biographisch begründet sind. Aus einer religionssoziologischen Perspektive wird der Zusammenhang zwischen Berufswahl und (struktureller) Religiosität beleuchtet.

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Silke Müller-Hermann geht der Frage nach, über welche Motivlagen Personen verfügen, die sich für einen Beruf der Sozialen Arbeit entscheiden. Hintergrund des Erkenntnisinteresses ist die professionstheoretisch begründete Einschätzung, dass es sich bei der Sozialen Arbeit um eine höchst anspruchsvolle Tätigkeit handelt, die zugleich weder mit einem herausragenden Berufsprestige, noch mit einer hohen monetären Entlohnung verbunden ist.

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8 In diesem Kapitel werden, neben transkribierten Interviewsequenzen, weitere Dokumente einer Analyse unterzogen. Diese werden in der Schreibweise der jeweiligen Verfasserin beziehungsweise des jeweiligen Verfassers wiedergegeben. Aus dem Umstand, dass diese mehrheitlich aus der Schweiz stammen, ergibt sich zwangsläufig, dass sich die in den Zitaten repräsentierte Rechtschreibung in einigen Punkten von der im übrigen Text verwendeten unterscheidet. S. 1 Lebenslauf und Motivationsdarlegung Der beschreibende Lebenslauf Die Fachhochschule, an der Thomas Lucente studiert, verlangt von den Studienplatzbewerbern, neben Dokumenten, die den schulischen und/oder beruflichen Werdegang abbilden, eine „Motivationsdarlegung“ entlang vorgegebener Fragen, sowie zwei Versionen eines Lebenslaufs.

Dies ist vermutlich der Grund dafür, dass der Begriff des Helfer-Syndroms im Kontext Sozialer Arbeit häufig als Chiffre verwendet wird, um ein (vermeintliches) Überengagement der Berufsangehörigen zu kennzeichnen. 2 Ethische Überzeugungen als mögliche Grundlage der Studienfachbeziehungsweise Berufswahl Christliche Religiosität Der christliche Glaube und insbesondere das Gebot der Nächstenliebe (vgl. Levitikus 19,18) erscheinen außerordentlich geeignet, die Entscheidung für eine Berufstätigkeit in der Sozialen Arbeit zu erklären.

Dementsprechend versteht Oevermann das „Selbstvertrauen“ religiös Indifferenter als Pendant zu dem „Gottvertrauen“, das den religiös Gläubigen kennzeichnet. Er weist darauf hin, dass im Zuge der Rationalisierung die Säkularisierung fortschreitet und religiöse Antworten im Hinblick auf die individuelle Beantwortung der Sinnfrage zunehmend an Tragfähigkeit verlieren. Wissenschaftliche Theorien betrachtet er als grundsätzlich nicht in der Lage, Antworten auf die Sinnfrage der autonomen Lebenspraxis zu liefern und somit an die Stelle eines Bewährungsmythos zu treten.

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Berufswahl und Bewährung: Fallrekonstruktionen zu den Motivlagen von Studierenden der Sozialen Arbeit by Silke Müller Hermann


by Christopher
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