Adel, Ministerialität und Rittertum im Mittelalter - download pdf or read online

By Werner Hechberger

Es dürfte nur wenige Aspekte der mittelalterlichen Geschichte geben, die nicht in irgendeiner shape mit Adel, Ministerialität und Rittertum in Verbindung stehen. Der Adel battle nicht nur die wichtigste, sondern im Grunde sogar die einzige Elite, die alle Bereiche von Gesellschaft und Politik nahezu unangefochten beherrschte. Das Buch gibt einen Überblick über die zahlreichen Aspekte des Themas - von der Entstehung des Adels, den geistesgeschichtlichen Traditionen, in denen er stand, seinen materiellen Grundlagen sowie seinen Werten und Leitbildern, den Beziehungen zum Königtum, seiner Bedeutung in der mittelalterlichen Kirche, der Struktur der adligen Familie und der Rolle des Rittertums für adliges Selbstverständnis und soziale Mobilität bis hin zu der Frage, ob der Adel im späten Mittelalter in eine Krise geriet und seine Vorbildfunktion verlor. Da gerade die zentralen Fragen in der heutigen Mediävistik umstritten sind, wird der Forschungsgeschichte große Beachtung geschenkt.

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Wegen der Heterogenität der Ministerialität kann man generell nicht unbedingt von Aufstieg oder Abstieg sprechen. Einige erfolgreiche Ministeriale (v. a. aus der Reichsministerialität) etablierten nach dem Ende der Staufer eigene Herrschaftsbereiche, stiegen zu Landesherren auf und fanden über Heiratsverbindungen Anschluss an den hohen Adel. Die Masse der ritterlich lebenden Ministerialen entwickelte sich zum niederen Adel, der sich im 13. Jahrhundert, nachdem der Erwerb der Ritterwürde von der Herkunft abhängig gemacht wurde, geburtständisch zu verfestigen begann.

Einige erfolgreiche Ministeriale (v. a. aus der Reichsministerialität) etablierten nach dem Ende der Staufer eigene Herrschaftsbereiche, stiegen zu Landesherren auf und fanden über Heiratsverbindungen Anschluss an den hohen Adel. Die Masse der ritterlich lebenden Ministerialen entwickelte sich zum niederen Adel, der sich im 13. Jahrhundert, nachdem der Erwerb der Ritterwürde von der Herkunft abhängig gemacht wurde, geburtständisch zu verfestigen begann. Ob es sich dabei um den größten Teil der Dienstmannen gehandelt hat, ist allenfalls zu vermuten, doch war ihre Anzahl jedenfalls so hoch, dass ihre Nachkommen am Beginn der Neuzeit die ganz überwiegende Mehrheit des Adels stellten.

Hnliches galt für die Inhaber jener neuen Herzogtümer, die als Ergebnis von Teilungen der sog. Stammesherzogtümer durch den König entstanden waren (976, 1156, 1180 Bayern; 1098 Schwaben; 1180 Sachsen). Das Ansehen solcher „Titularherzöge“ bzw. Inhaber von „Gebietsherzogtümern“ war, wie eine Bemerkung Ottos von Freising über die Herzöge von Zähringen zeigt, zunächst offenbar geringer als das jener Herzöge, die sich auf die alten „Stammesherzogtümer“ zurückführen konnten. Da ihre Würde aber ebenfalls auf königliche Einsetzung zurückging, war ihre rechtliche Stellung nicht Unauthenticated Download Date | 6/13/16 10:03 AM 6.

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by Charles
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